02.-05. März 2012 - Ein Wochenende in München
Dieses Wochenende in München hatten wir schon letztes Jahr in Stuttgart verabredet und das versprach eine Menge Spass. Wir wollten richtig Party machen und das ist uns auch gelungen.
Aber mal schön der Reihe nach. Andreas hat sich auch zeitig eingefunden und hat uns in die schöne Hauptstadt Bayerns begleitet. Die Anreise erfolgte schon mal problemlos, und so konnten wir mit unserem Programm wie geplant starten. Die Sonne lachte vom Himmel und lud uns ein in den herrlichen Park von Schloss Nymphenburg, der Sommerresidenz der bayerischen Herrscher im Westen von München.
Eine besondere Attraktion des Nymphenburger Schlossparks sind die vielen Schwäne, die mittlerweile im Sommer hier heimisch geworden sind und im Frühsommer hier ihre Küken aufziehen.
Besonders lustig sind die zahlreichen Eichhörnchen, schwarze und braune, die überall im Park über die Wiesen laufen und die Bäume auf- und abklettern. Die ließen sich auch in keinster Weise von mir abhalten, ihre Nahrung zu verspeisen - obwohl ich auch gerne so ein paar leckere Nüsse genascht hätte.
Na gut, dann gehe ich eben mit meinen Leuten ins Schlosscafe und esse (Hunde-)Kuchen, bevor wir diese riesige waldartige Anlage weiter erkunden. Jede Menge Kanäle, Wasserbecken, Beet- und Heckenanlagen wechseln sich ab mit natürlichen Büschen, Wiesen, Seen und Bäche mit naturgetreu geformten Ufern und Inseln. Hier kann man richtig tolle Spaziergänge machen, die Leute hatten alle gute Laune und nutzten das schöne Wetter, mit Kindern, mit Hunden oder ohne Hunde diesen Park im Sonnenschein zu genießen.
Nun mussten wir uns auch langsam sputen, denn wir waren ja in der Stadt verabredet mit meinen Töchtern Amia und Amie und der Mama Fey mit ihrem Lebensgefährten Lenny. Unsere Leute hatten als Treffpunkt das Hofbräuhaus vereinbart. Eine weise Entscheidung, das kennt in München jeder ! Was war das für eine Freude, uns wiederzusehen - und die Touristen waren beeindruckt, was wir doch für eine tolle Familie sind.
Spielen wollten wir und wo geht das besser als im Englischen Garten im Norden von München? Nein, wir sind nicht nach England gefahren, der Name stammt von den Englischen Landschaftsgärten als Gegensatz zu den französischen, streng geometrisch angelegten Barockgärten. Habt ihr gewusst, dass der Englische Garten zu den größten innerstädtischen Parkanlagen der Welt gehört? Jetzt weiß ich das.
Hier kann man laufen und spielen und sogar schwimmen, denn in einem Großteil des Englischen Gartens fließen drei fast parallel verlaufende Bäche. Mehrere kleine Bäche dienen als Querverbindungen zwischen diesen Bächen und zur Isar, und es gibt sogar einen richtigen See.
Ein echtes Hundeparadies - wir haben Fangen gespielt und auch neue hündische Freunde kennengelernt und sind mit denen ein bisschen über die Wiesen getobt.
Unsere Leute hingegen hatten nur ein Ziel: den zweitgrößten Biergarten von München am Chinesischen Turm. Alles klar, hier fing die Party praktisch an. Eine bayerische Blaskapelle spielte auf, während die ersten Maß Bier über die Theke gingen.
So langsam ging die Sonne unter und es wurde kühl und bedeckt. Also machten wir uns wieder auf den Rückweg. Eigentlich gibt es noch viel mehr im Englischen Garten zu entdecken, zum Beispiel einen Rundtempel, der auf einem Hügel steht und weit über das Gelände zu sehen ist, zumindest im Frühjahr, wenn die Bäume noch keine Blätter haben.
Leider hatten wir keine Zeit mehr, dorthin zu gehen. Das machen wir dann beim nächsten Mal, denn für das Abendessen war ein Tisch im Hofbräuhaus bestellt, und wir wollten doch pünktlich sein. Noch schnell ein Abschlussfoto und dann nichts wie ab zum Napf.
Wenn am nächsten Morgen nicht die Hundeausstellung in der Münchener Olympiahalle gewesen wäre, was hätten wir wohl für einen lustigen Abend gehabt. Aber so hatte der Spaß erst einmal ein Ende.
Dafür fingen die Überraschungen aber erst an. Noch ein bisschen übermüdet kamen wir am Ausstellungsring an, und wer begrüßte mich da mit einem kräftigen Wuff? Das ist doch wohl nicht mein Sohn Poseidon, der mich da anlacht ? Doch, Brigitte hat sich tatsächlich auf den Weg gemacht, um mit Poseidon der weiblichen Übermacht entgegenzutreten. Danke, mein Sohn!
Denn Poseidons Schwestern Alexa und Agneta standen auch bereits am Ring und begrüßten uns begeistert. Alexa wollte sich das Geschehen am Ring einmal ansehen und ihre Geschwister und ihre Eltern anfeuern.
Poseidon ging als erster ins Rennen, weil er in der Jugendklasse startete. Dann folgte ich in der Offenen Klasse.
Mit Spannung erwarteten wir dann die Jugendklasse der Hündinnen, da standen sich Amia, Amie und Agneta wieder gegenüber. Meine Töchter sind einfach klasse. Sie haben alle ein Vorzüglich erhalten und wurden platziert.
Danach lief die Mama Difey. Sie schwebte mal wieder übers Parkett und hat nicht nur mit V 1 die nächste Anwartschaft für den Deutschen Champion erworben, sondern hat auch das CACIB gewonnen.
Meine Lieben, ich gratuliere euch von Herzen zu diesen tollen Erfolgen. Das ist doch glatt mal wieder ein Familienfoto wert.
Danach ging es dann endlich zum gemütlichen Teil des Wochenendes. Schließlich wollten wir noch zwei Geburtstage feiern. Difeys Frauchen hatte zum Abendessen eingeladen, und wir durften alle mit. Erst haben wir den Garten ein bisschen bearbeitet, aber dann gingen doch so langsam die Kräfte aus und einer nach dem anderen lag unter dem Tisch (nämlich ich) oder in der Diele oder suchte sich ein anderes ruhiges Plätzchen zum Schlafen, während unsere Leute das Wochenende noch einmal Revue passieren ließen und schon die nächsten Pläne schmiedeten.
Leute, das war doch mal wieder richtig klasse. Schade, dass die Zeit immer so schnell verfliegt, wenn es schön ist. Hoffentlich vergeht die Zeit auch so schnell bis zum nächsten Wiedersehen.
| Home | Über Uns | Aktuelles | Landseer | Glenn | Justus | In Memoriam | Happy Dogs | Impressum |