Glennies Welt
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2008

Diesen Titel haben wir ganz bewusst ausgesucht, weil ich euch hier Geschichten aus meinem Leben erzählen möchte. Diese Seite wird immer wieder ergänzt und wer mag, kann hier Wichtiges und Interessantes und Geschichten aus meiner kleinen Hundewelt erfahren.

Geboren bin ich am 16.01.2008 in Kranenburg bei Familie Janssen. Meine Mama und meinen Papa habt ihr ja schon gesehen - und mein Stammbaum ist auch nicht zu verachten - nicht wahr?

Jetzt zeige ich euch noch ein Bild aus der Welpenkiste, denn ich habe schließlich auch noch Geschwister. Ich habe 2 Brüder und 3 Schwestern. Na, habt ihr mich gefunden?

Welpenkiste

Das ist nicht so einfach, das gebe ich zu. Um die Verwirrung ganz komplett zu machen, gibt es hier noch das offzielle Zeichnungsfoto.

Zeichnung

Na, immer noch nicht sicher? Wie wäre es dann mit diesem Foto?

Welpenkiste2

Na also, geht doch. Da war aber schon eine Menge Hilfestellung nötig.

Im Freien

Hier sind wir schon im Freien und fangen langsam an, die Welt zu erobern. Und dann kam auch viel Besuch: Die Leute freuten sich so wenn sie uns sahen. Es waren immer verschiedene Menschen, aber für mich interessierten sich immer dieselben. Und freundlich wie ich bin, habe ich mir die natürlich auch genauer angesehen.

Genaue Betrachtung

Dann habe ich auf einmal mitbekommen, dass wir Geschwister immer weniger wurden. Jeden Tag fehlte einer von uns. Wo seid ihr? Gina ? Gorbi ? Gero?

Genaue Betrachtung

Ostermontag kamen die Leute, die sich immer für mich so interessiert hatten. Die haben mir erzählt, dass ich jetzt umziehen würde in die Eifel in ein neues Zuhause. Ich habe meine Mama Marie gefragt, ob das in Ordnung sei, und sie hat gesagt, das wäre schon ok. Das wäre so bei Kindern. Irgendwann müssten alle Kinder aus dem Haus, um selbstständig zu werden, um große starke Hunde zu werden, und wir würden ja schließlich in Kontakt bleiben.

Also bin ich dann mit diesen Menschen in ein neues Leben gestartet.

Genaue Betrachtung

Mein neues Zuhause ist gar nicht so weit weg von Kranenburg. Aber eine komplett andere Landschaft. Früher wohnte ich fast an der niederländischen Grenze, jetzt wohne ich quasi an der belgischen Grenze, am Rande des Hohen Venns. Darüber habe ich ja aber bereits berichtet.

Als erstes habe ich mal die Räumlichkeiten in dem Haus kontrolliert und manchmal nach meinem Geschmack verändert. Das ist nicht immer auf Begeisterung gestoßen. Das verstehe ich nicht. Einerseits soll ich mich hier wohlfühlen und dann stellen die sich so an. Ich soll dieses nicht, ich soll jenes nicht. Heiße ich eigentlich "Nein" ?

Genaue Betrachtung
Genaue Betrachtung

Können denn diese Augen lügen?

Als endlich der Frühling kam, durfte ich auch den Garten so richtig erkunden. Hier kann ich mich so richtig schön ausleben. Ich kann mich verstecken, ich kann spielen, ich kann buddeln, hier kann ich Hund sein. Und die Nachbarn sprechen mit mir, überall ist Action. Das ist ganz schön spannend.


Leider waren meine Leute der Ansicht, ein anständiger Hund muss etwas lernen. Also ab in die Hundeschule. Hier ging das schon wieder los: Lass das, nein, warte, komm, hier, bleib, braver Junge. Das letztere höre ich natürlich am liebsten. Wenn ich ganz ehrlich bin, hat das schon Spaß gemacht. Es gab dort auch viel zu gucken und viele andere Tiere: Enten, Schweine, Ziegen, Pferde und andere Hunde. Die Zeit hier hat meine Sozialverträglichkeit geprägt, haben meine Leute gesagt. Denn ich sollte ja vorbereitet werden, damit ich auf Ausstellungen präsentiert werden kann.

Meine erste Ausstellung habe ich am 03. August 2008 in Wittingen erlebt. Und was soll ich euch sagen? Als wir am Vortag beim ersten Kennenlern-Treffen auf der großen Wiese eintrafen, wen haben meine Augen da erblickt? Meinen Bruder Gorbi ! Das war ja eine Überraschung ! Wir haben uns sofort wiedererkannt. Gorbis Frauchen und mein Herrchen bekamen uns in unserer Begeisterung kaum geregelt.

Dieses Wiedersehen hat uns natürlich bei unserem Debut im Ausstellungsring hoch motiviert. Von 5 gemeldeten Rüden in der Jüngstenklasse hat Gorbi mit v v 2 abgeschnitten und ich mit v v 3.

Wittingen

Hier in Wittingen habe ich meine Freunde Louis, Bryan und Dagobert kennengelernt. Louis und Bryan sind vielleicht ein paar Bären. Dagegen bin ich ja sozusagen noch ein Baby. Mit denen habe ich mich auf Anhieb gut verstanden. Wir sind nämlich auch noch miteinander verwandt. So klein ist die Landseerwelt. Wir haben jedenfalls verabredet, uns auch außerhalb der Ausstellungen gegenseitig zu besuchen und in Kontakt zu bleiben.

Aber erst mal musste ich dringend in Urlaub fahren. Das habe ich mir auch verdient. Schließlich bin ich ja noch ein "Kleiner" mit gerade mal 7 Monaten.

Meine Leute haben wieder einmal Italien als Reiseziel ausgesucht. In die Toskana sollte die Reise gehen. Wir haben in einem Ferienhaus für uns alleine gewohnt. Es war keine Saison mehr und so hatten wir mehr oder weniger das ganze Areal für uns alleine. Die Vermieter waren sehr freundlich und haben uns mit frischen Produkten aus eigenem Anbau verwöhnt.

Wir Männer hätten uns ja problemlos den ganzen Tag am und im Swimmingpool verlustiert, aber Frauchen hatte etwas dagegen. Sie meinte: Etwas Kultur und Bildung muss sein und erst recht für kleine Hunde. Also hatten sich die beiden großen Männer aus diplomatischen Gründen einverstanden erklärt (Verräter ! ! !), und so sind wir nach Lucca gefahren. Frauchen liebt diese Stadt.

Und ich gehe tapfer mit, obwohl es hier so heiß ist.

Lucca ist der Geburtsort von Giacomo Puccini. Eine Bronze-Statue des Meisters haben sie hier aufgebaut und das Puccini-Geburtshaus in ein Museum mit Erinnerungstücken des Meisters, u.a. sein Klavier, umgewandelt. In diesem Jahr wurde der 150. Geburtstag von Puccini gefeiert. Überall in der Stadt gab es Souvenirbuden mit CD's, Büchern und Karten etc.

Genaue Betrachtung

Diese kleine Stadt hat mir auch richtig gut gefallen. Die Stadt liegt hinter einer ringförmigen Festungsmauer mit Toren, wie soll ich das erklären? Rund um Lucca steht die vollständig erhaltene Wehrmauer. In der Mauer sind noch Einfahrtstore, so kommt man in die Stadt hinein und es gibt auch direkt an der Festungsmauer genügend Parkplätze. Es gibt nicht viele Städte in Italien, die ihre Stadtmauern praktisch intakt erhalten haben. Der Mauerkomplex besteht aus 11 Wehrmauern, 10 Bollwerken und einer Plattform und erstreckt sich auf ca. 4200 Meter. Der obere Teil der Mauer wurde in einen öffentlichen Weg umgestaltet und mit Pflanzungen von Kastanienbäumen und hohen Büschen verschönt.



Wir sind hier auf der Piazza del Mercato - wie der Name schon sagt: Marktplatz, oder auch Piazza d' Amphiteatro. An dieser Stelle lag früher das Römische Amphitheater aus dem 2. Jhd. n. Chr. Als man die römischen Fundamente entdeckt und freigelegt hatte, beschloss der Architekt Lorenzo Nottolini, einige Häuser abzureißen. Um das Oval des Amphitheaters wieder aufzunehmen, ließ er die anderen Häuser auf annähernd gleiche Höhe bringen und passte sie äußerlich einander an.

Diesmal waren wir in den Bergen (La Garfagnana). Die Garfagnana ist einfach wunderschön. Die Bergwelt besteht aus grünen bewaldeten Hügeln, die aber durchaus 1000 - 1200 Meter betragen. Wenn man dann durch die kleinen Bergdörfer fährt und die entsprechend engen Bergsträßchen fährt, hat man einfach fantastische Aussichten.






Aber auch unterwegs zu den kleinen Dörfern und Städten lassen sich herrliche Kleinode entdecken.

Die berühmte Teufelsbrücke aus dem 12. Jahrhundert überspannt den Fluß Serchio. Die Straße rechts führt nach Bagni di Lucca, einem alten Heil- und Badeort mit 19 Quellen, deren radioaktives Schwefelwasser 38 bis 54 Grad warm ist.

Die Ponte delle Catene (ebenfalls ein Werk von Lorenzo Nottoloni) verbindet den nördlichen Teil der Gemeinde mit dem Teil Borgo a Mozzano.

An den Flussläufen kann man noch Überbleibsel von alten Hammerwerken bewundern.

Unterwegs nach La Spezia sieht man bereits von Autobahn die berühmten Marmorbrüche von Carrara.

Schweres Geschütz

Das ist das Grottenheiligtum Eremo di Calomini, das sich an einem Überhang über dem Tal des Turrite befindet. Das Gebäude bohrt sich mindestens 15 m tief in die Grotte hinein und die Sakristei ist buchstäblich in Fels gegraben.

Das ist Barga, ein kleines Städtchen mit ca. 10.000 Einwohnern, hat einen schönen mittelalterlichen Dom und mittelalterliche Gassen und Gebäude. Es liegt ca. 40 km nördlich von Lucca auf einer Bergkuppe. Von hier hat man eine herrliche Aussicht.

Das ist ein Beispiel für die engen und steilen Gassen.

Dieses Tonrelief erinnert an die robbianische Bildhauerschule. Die Familie Della Robbia war eine florentinische Bildhauerfamilie aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die berühmt wurde durch ihre glasierten Ton-Reliefs.

Ferrari

Das sind wahrhafte Patrioten - jedem Italiener seinen Ferrari !

Verkehrsführung auf italienisch ???

Kein Wunder, dass ich abends immer so fertig war.

Also da lass ich mich doch lieber im Auto durch die Gegend chauffieren, mache ein Nickerchen und gucke mal ab und zu, was es draußen zu sehen gibt. Na super - Stau vor dem St. Gotthard, das musste ja nun auch nicht sein. Davon hab ich ja schon einiges gehört. Aber auch das haben wir souverän gemeistert.

Im Herbst dann haben wir endlich unser Versprechen eingelöst und sind in die Pfalz gefahren und haben meine drei Freunde Louis, Bryan und Dagobert besucht. Das war vielleicht eine Gaudi. Es hat geregnet wie aus Kübeln. Man, was hatten wir Spaß beim Spazierengehen. Die Landschaft bei denen ist einfach traumhaft. Die wohnen in einem schönen geräumigen Haus, ganz urig mit viel Holz, von Helmuth selbst umgebaut.


Beim Gegenbesuch war das Wetter auch nicht viel besser. Da hatte es geschneit bei uns, aber Weihnachten stand vor der Tür und deshalb passte das schon.

Wir haben sofort schon Termine ausgesucht, wann wir uns auf der nächsten Ausstellung wiedersehen. Also Leute, rechnet mit uns.

Aber vorher stand ja noch Weihnachten vor der Tür. Ich soll schön lieb sein, sagt Frauchen. Bin ich das nicht immer? Um die Zeit bis Weihnachten zu verkürzen, habe ich mir einfach noch ein paar Freunde eingeladen. Ach, solche Winterspaziergänge liebe ich.

Mit Saro und Charlie kann man stundenlang spazieren gehen, mit Chess kann ich herrlichen Unsinn machen, und vor allen Dingen super Party machen (Silvester - du erinnerst dich ?), und der interessiert sich auch für meine Buddellöcher im Garten.

Das war ein ereignisreiches Jahr. Am 16. Januar 2009 bin ich 12 Monate jung geworden. Bis jetzt war mir noch nicht langweilig. Ob es so spannend weitergeht?












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